#Raumklima #Wohlbefinden #Ratgeber
Auch wenn die Frühlingssonne uns nach draußen lockt – einen großen Teil des Tages verbringen wir trotzdem in Innenräumen, die meiste Zeit davon zu Hause. Doch oft ist die Raumluft nicht sauber oder Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmen nicht. Wir stellen Ihnen hier einige Tricks und Maßnahmen vor, um das Wohnklima zu verbessern.
Die richtige Wohlfühltemperatur einstellen
Idealtemperaturen für jeden Raum
Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 19 und 21 Grad, im Schlafzimmer reichen 18 Grad, im Badezimmer dürfen es auch gern kuschelige 23 Grad sein.
Luftfeuchtigkeit richtig messen
Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 30 bis 50 Prozent liegen, sie lässt sich mit einem Hygrometer überprüfen. Einfache Geräte gibt es günstig in Baumärkten zu kaufen. Wer die Daten digital erfassen möchte, kann smarte Messgeräte und eine passende App nutzen.
Richtig lüften wirkt Wunder
Es ist einfach und wirkungsvoll! Mehrmals täglich kurz stoßlüften bringt frische, sauerstoffhaltige und trockenere Luft in die Innenräume. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ohne Luftaustausch kann zu Schimmelbildung führen. Richtig lüften heißt: Fenster und Türen für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Die Räume atmen Frischluft und erwärmen sich anschließend rasch wieder.
Zimmerpflanzen als grüne Lunge
Grüne Zimmerpflanzen können helfen, das Raumklima auf natürliche Weise zu verbessern. Sie liefern Sauerstoff, sind Luftbefeuchter, binden Schadstoffe in der Raumluft, können die Belastung um mehr als 50 Prozent senken.
Luftbefeuchter gegen trockene Heizungsluft
Bei trockener Heizungsluft und gereizten Schleimhäuten können Luftbefeuchter sinnvoll sein. In vielen ist ein Hygrometer bereits eingebaut. Im Wasserbehälter können sich Bakterien ansammeln, deshalb sollte das Wasser regelmäßig erneuert werden.
Mobile Luftreiniger mit HEPA-Filter
Sie können das Lüften nicht ersetzen, weil Luftreiniger kein Kohlendioxid gegen Sauerstoff tauschen und keine überschüssige Luftfeuchtigkeit im Raum abführen können. Mit einem sogenannten HEPA-Filter („High Efficiency Particulate Air“) können sie virushaltige Aerosole in der Raumluft zu reduzieren. Wichtig ist, die Luftfilter regelmäßig zu wechseln.
Klimaanlagen: Für kühle Köpfe im Sommer
Bei der Wahl eines Geräts ist die Energieeffizienz ein entscheidender Faktor – also das Verhältnis von Stromverbrauch und Kühlleistung.
Faustregel für die Kühlleistung
Jeder Kubikmeter Rauminhalt benötigt eine Kühlleistung von circa 30 Watt.
Monoblock-und Split-Geräte
Grundsätzlich wird zwischen zwei Gruppen unterschieden: den Monoblock- und den Split-Geräten.
Die Monoblock-Varianten werden nicht fest montiert, sondern sind mobile Anlagen.Angeboten werden zwei Grundtypen: Einfache Geräte ohne Abluftschlauch, die die Luft ansaugen und herunterkühlen. Die anspruchsvollere Kategorie besitzt zwei Schläuche. Einer ist für die Abluft zuständig, der zweite sorgt für die Zufuhr von Frischluft.
Die zweite große Gruppe stellen die Split-Geräte dar. Sie werden fest montiert und bestehen aus einem Innen- und Außengerät. Im Außenbereich wird die angesaugte Luft gekühlt und nach innen weiter geleitet. Sämtliche Geräusche, die durch die Kühlung entstehen, finden in dem externen Gerät draußen statt.
Fazit: Gute Luft für mehr Wohlbefinden
Ob Lüften, Pflanzen, Luftreiniger oder Klimaanlage – alle Lösungen für ein gutes Raumklima haben ein gemeinsames Ziel:
Sie ermöglichen gesunde Luft und helfen, jederzeit einen kühlen Kopf zu bewahren.





