Nachhaltigkeit

Lebensmittel retten: Nachhaltigkeit im Unternehmen erleben

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#nachhaltigkeit #foodsaving #gerettetelebensmittel

Der Duft von frischen Backwaren am Morgen gehört für viele zu den kleinen Glücksmomenten des Alltags. Doch was passiert mit all den Broten, Brötchen und süßen Stückchen, die am Ende des Tages nicht verkauft werden? Viel zu oft landen sie im Müll – obwohl sie noch vollkommen genießbar sind. Genau hier setzt Lebensmittelrettung an. Und manchmal beginnt sie ganz unscheinbar: mit einer Tasche voller geretteter Backwaren im Büro.

Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen

Nachhaltigkeit ist ein großes Wort. Häufig verbinden wir damit Strategien, Konzepte oder langfristige Ziele. Doch echte Veränderung entsteht oft dort, wo Nachhaltigkeit konkret erlebbar wird – im Alltag, im Miteinander und durch persönliches Engagement. 

Bei uns im Haus ist Nachhaltigkeit nicht nur Teil unserer Unternehmenscharta, sondern wird aktiv gelebt. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist unsere Kollegin, Sonja Diehl, die in Stuttgart im Vorstandssekretariat der PSD Bank RheinNeckarSaar arbeitet. Nachhaltigkeit ist für sie nicht nur ein Teil ihrer Funktion als Nachhaltigkeitsbeauftragte, sondern auch eine persönliche Herzensangelegenheit. Deshalb engagiert sie sich ehrenamtlich als Foodsaverin und bringt regelmäßig gerettete Lebensmittel ins Büro – für mehr Bewusstsein und weniger Verschwendung.

Foodsharing bei der PSD Bank mit unserer Nachhaltigkeitsbeauftragten
Foodsharing bei der PSD Bank mit unserer Nachhaltigkeitsbeauftragten

Lebensmittel retten - mit Herz und Verantwortung

Sie hat ihre Qualifikation als  Foodsaverin erfolgreich abgeschlossen – und damit einen weiteren wichtigen Schritt getan, um sich aktiv für ein Thema der Nachhaltigkeit einzusetzen. Was sie dabei antreibt? Die Freude daran, Sinnvolles zu bewirken und das gute Gefühl, Verantwortung zu übernehmen. 

Zu Beginn brachte sie testweise ein paar wenige gerettete Lebensmittel mit ins Büro und gab damit einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Foodsharing im Alltag bewirken kann. Es war keine große Menge, doch jedes Stockwerk durfte sich freuen. Schnell wurde klar: Es geht um weit mehr als um „Brot von gestern“.

Doch was steckt eigentlich hinter der Intitiative, die sie in ihrem Alltag begleitet und inspiriert?

Was ist foodsharing.de?

foodsharing.de ist eine deutschlandweite Initiative, die sich dem Ziel verschrieben hat, genießbare Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Über eine digitale Plattform werden Betriebe – etwa Bäckereien, Supermärkte oder Cafés – mit ehrenamtlichen Foodsaverinnen und Foodsavern vernetzt.
Diese holen überschüssige Lebensmittel ab, die nicht mehr verkauft, aber problemlos verzehrt werden können. Alle Foodsaverinnen und Foodsaver sind geschult und handeln nach klaren Hygieneregeln.

Professionell. Zuverlässig. Nachhaltig.

Lebensmittelrettung ist längst kein spontanes oder unkoordiniertes Engagement mehr. Foodsaverinnen und Foodsaver arbeiten strukturiert, gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Sie übernehmen Abholungen, achten auf die Qualität der Lebensmittel verteilen diese weiter. Das zeigt: Nachhaltigkeit funktioniert dann besonders gut, wenn sie professionell organisiert ist und auf Vertrauen basiert.

Wenn gerettete Lebensmittel Gespräche anstoßen

Als unsere Kollegin die geretteten Lebensmittel mit ins Büro brachte, war die Resonanz sofort spürbar. Die Freude bei den Kolleginnen und Kollegen war groß – und ebenso das Interesse an foodsharing und dem dahinterstehenden Gedanken.
Plötzlich wurde über Lebensmittelverschwendung gesprochen, über bewussten Konsum, über Verantwortung und darüber, wie jede und jeder im eigenen Alltag einen Beitrag leisten kann. So wurden gerettete Backwaren und Lebensmittel zum Ausgangspunkt für Austausch, Bewusstsein und neue Perspektiven.

Warum Lebensmittelrettung so wichtig ist

Jedes Jahr werden in Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt – ein großer Teil davon wäre noch genießbar. Damit gehen wertvolle Ressourcen verloren: Wasser, Energie, Arbeitskraft und Rohstoffe. Lebensmittelrettung ist deshalb aktiver Umwelt- und Klimaschutz.
Wer Lebensmittel rettet, reduziert CO₂-Emissionen, schont Ressourcen und setzt ein klares Zeichen gegen die Wegwerfmentalität.

Nachhaltigkeit im Unternehmen erlebbar machen

Als Nachhaltigkeitsbeauftragte ist es unserer Kollegin besonders wichtig, Nachhaltigkeit nicht nur in abstrakten Vorgaben zu belassen, sondern sie im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Lebensmittelrettung ist dafür ein ideales Beispiel: Sie verbindet ökologisches Verantwortungsbewusstsein mit sozialem Miteinander und schafft positive Erlebnisse im Team. So wird aus einem abstrakten Begriff echte Tatkraft – und aus Verantwortung gelebte Nachhaltigkeit. 

Ein kleines Zeichen mit großer Wirkung

Ob gerettete Brötchen, Obst oder Gemüse: Jede einzelne Aktion zählt. Lebensmittelwertschätzung zeigt, dass nachhaltiges Handeln weder kompliziert noch belehrend sein muss. Manchmal reicht es, etwas mitzubringen, zu teilen und darüber ins Gespräch zu kommen. Für uns ist klar: Dieses Engagement passt hervorragend zu unseren Werten – und es macht Mut, Nachhaltigkeit weiterzudenken. Gemeinsam, bewusst und mit Freude. 
Nachhaltigkeit braucht Kommunikation und Handlung, sonst bleibt sie unsichtbar!
Bislang gerettete Lebensmittel
Unsere Nachhaltigkeitsbeauftragte Sonja Diehl und ihre geretteten Lebensmittel in der Geschäftsstelle in Stuttgart
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